Die Kartoffel

Die Welt erntet jedes Jahr mehr als 300 Millionen Tonnen Kartoffeln, was Kartoffeln zu einem der absoluten Grundnahrungsmittel der Menschheit macht. Die Kartoffel hat so viel zu bieten! Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu der Wunderknolle. 

Die verschiedenen Kartoffelsorten

Es gibt viele Möglichkeiten, die Kartoffel in der Küche zuzubereiten. Wir unterscheiden festkochenden Kartoffeln, vorwiegend festkochend und mehlig kochende Kartoffeln. Mehlige Kartoffeln eignet sich z.B. nicht für Kartoffelsalat, ebenso wie die festkochende Kartoffel, nicht für hausgemachte Kartoffelknödel, Pürees und Suppen geeignet sind. Festkochende Kartoffelsorten sind ideal zum Beispiel für Kartoffelsalat, Salzkartoffeln, Bratkartoffeln, Gratins und Kartoffelpuffer. Daher ist es notwendig, auf die richtige Sorte zu achten, damit Sie nicht enttäuscht werden.

Es gibt ungefähr 5.000 Kartoffelsorten auf der Welt und viele Arten von Kartoffeln auf dem Markt, wie Linda, Annabelle, Cilena, Bintje, Agria und Nicola. Natürlich gibt es bei den verschiedenen Kartoffelsorten auch ganz besondere exotische Kartoffeln, wie die blauen Schweden mit blauer Haut und blauem Fleisch. Frühkartoffeln sind im Juni bereits erhältlich, mittelfrühe Kartoffeln Mitte August und späte Kartoffeln von September bis November. Neue Kartoffeln eignen sich besonders als Kartoffeln mit Schale, während spätere Kartoffeln leichter zu lagern sind.

Einlagerung

Versuchen Sie die Kartoffel, an einem dunklen, trockenen Ort zu lagern. Eine Temperatur von 5-7 °C ist ideal. Eine kleine Menge Kartoffeln kann auch im Kühlschrank aufbewahrt werden. Für die Lagerung von Kartoffeln in Kellern sind Weidenkörbe oder Holzkisten mit guter Luftdurchlässigkeit ideal.

Kartoffeln können höchstens einen Winter gelagert werden. Nach einem Jahr werden sie dann meistens faul. Daher können Sie keine großen Vorräte haben, sowie mit Getreide. Die Kartoffeln werden vor dem Essen gekocht. Aber oft werden weniger Salzkartoffeln gegessen als andere Kartoffelgerichte. Die Industrie verarbeitet Kartoffeln zu Chips, Pommes Frites oder anderen ungesunden Produkten.

Die Kartoffel ist gesund & vielseitig:

Kartoffeln stammen von den Nachtschattengewächsen und sind durch Ihren hohen Stärkegehalt eine echte Energiequelle. Kartoffelstärke kann mit Kohlenhydraten besonders gut verdaut werden. Die Kartoffel enthält wichtige Mineralien wie Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium und Eisen, die für den Körper wichtig sind, um Knochen, Muskelarbeit und Blutbildung aufzubauen. Kartoffelprotein ist für den menschlichen Körper genauso gut wie das Protein von Eiern.

Kartoffeln liefern uns auch hochwertiges Protein wie die essenziellen Aminosäuren Leucin und Lysin. Sie enthalten ebenfalls pflanzliche Flavonoide und Anthocyane, die Menschen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen können. Außerdem enthalten Kartoffeln Vitamine wie B1, B2, K, B6, Carotin und Vitamin C.

Mit der Kartoffel und der Kartoffeldiät abnehmen und entschlacken

Verwenden Sie Kartoffeln und Kartoffeldiäten, um Gewicht zu verlieren und zu entgiften:

Für alle Menschen, die abnehmen wollen, sind Kartoffeln sehr hilfreich. 180 Gramm Kartoffeln enthalten etwa 140 Kalorien, was viel weniger ist als Nudeln (ca. 280 kcal) und Reis (ca. 250 kcal). Kartoffeln können für ein hohes Sättigungsgefühl sorgen: Zum Beispiel ist der Sättigungsgrad bei Weißbrot Dreimal so niedrig als bei Kartoffeln. Ganz wichtig ist jedoch, dass Sie die Kartoffeln nicht in Öl oder zu viel Fett zubereiten sollten. Mit Speck und Schmalz gebratene Kartoffeln sind natürlich köstlich, aber nicht passend für eine Diät.

Der Weg der Kartoffel von Amerika nach Deutschland

Die Heimat der Kartoffel ist in den Anden, einem südamerikanischen Gebirge. Sie wurden von den Inkas kultiviert. Heute wissen wir, dass es dort seit Beginn unserer Zeit die Kartoffel eine wichtige Rolle gespielt hat. Es scheint so, dass die Kartoffel um 1570 zum ersten Mal nach Spanien gekommen ist. Im Laufe der Zeit wachsen sie auch in Europa und anderen Ländern der Welt. Es gibt viele Geschichten darüber, wer genau die Kartoffel nach Europa gebracht hat.

Friedrich der Große pflanzte Kartoffelfelder um Berlin und diese wurden von seinen Soldaten bewacht. Also dachten alle plötzlich daran, wie wertvoll Kartoffeln sind. Sie begannen, Kartoffeln von den bewachten Kartoffelfeldern zu stehlen und die Kartoffeln selbst zu nutzen. 

Dank Kartoffeln sind viele Menschen nicht verhungert. Aber als die Zeit kam, wo die Kartoffelpflanzen krank wurden, wie beispielsweise in Irland um 1850, starben viele Menschen an Hungersnot. Heutzutage verwenden Menschen auf der ganzen Welt Kartoffeln, um große Flächen anzubauen, insbesondere in asiatischen und europäischen Ländern. Ein Deutscher isst durchschnittlich etwa 50 Kilogramm Kartoffeln pro Jahr, was etwa einem Kilogramm pro Woche entspricht.

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