Griechische Kartoffelcreme

Unsere Kartoffelcreme (Skordalia) nach griechischer Art kann mit Brot, Fleisch und gegrilltem Gemüse oder gebratenem Fisch verkostet werden. Knoblauch, Oliven und Kräuter können als Vorspeise oder Hauptgericht verwendet werden und bieten die erforderliche Würze.

Genau genommen ist Skordalia kein Kartoffelpüree. Denn der Name leitet sich vom italienischen Wort agliata ab, was einfach Knoblauchcreme bedeutet. Tatsächlich wurde Skordalia ursprünglich hauptsächlich aus altem Weißbrot, Zitronensaft, Olivenöl und Knoblauch mit dem gleichen Namen hergestellt und war Nahrung und Essensreste für die Armen. Dieses Rezept wird jetzt als Kartoffel-Knoblauch Dip bezeichnet und passt sehr gut zu gegrilltem Gemüse. Es eignet sich also perfekt für die Grillsaison, um es mit rohem Gemüse oder Fleischgerichten zu essen, aber natürlich auch besonders gut auf dem griechischen Teller.

Zutaten: 4 Portionen

  • 500 g Kartoffel, mehlig kochend
  • 5-6 Knoblauchzehen
  • 30 g Olive, grün
  • 30 g Olive, schwarz
  • 8-10 EL Gemüsefond
  • 6 EL Olivenöl, kalt gepresst
  • 2 TL Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Optional: Weißweinessig

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln gründlich waschen, in einen Topf geben, mit Wasser bedecken, kochen, die Hitze ein wenig reduzieren und ca. 20 Minuten kochen lassen. Lassen Sie das Wasser ab und schälen Sie die Kartoffeln. Dann mit einer Gabel zerdrücken.
  2. Knoblauch schälen und klein hacken. Oliven würfeln.
  3. Knoblauch, Oliven, Gemüsebrühe, Zitronensaft, Salz und Pfeffer unter die Kartoffeln mischen.
  4. Knuspriges Brot dazu ist besonders gut für dieses Rezept geeignet. Die Kartoffelcreme kann auch mit gegrilltem oder gebratenem Fisch genossen werden. 

Unser Tipp: Entdecken Sie immer wieder leckere Kartoffel-Rezepte und probieren Sie unsere köstlichen Ofenkartoffeln dazu! 

Auf die richtige Knolle kommt es an – Kartoffelcreme Rezept

Unser Rezept für griechische Kartoffelcreme funktioniert am besten mit mehligen Kartoffeln. Festkochende und hauptsächlich festkochende Knollen sind für diesen Vorgang nicht geeignet. Warum das so ist: Der Stärkegehalt der drei verschiedenen Kartoffelsorten ist unterschiedlich. Je höher der Stärkegehalt in der Kartoffel ist, desto mehliger wird sie. Da unsere Kartoffelcreme weich und cremig schmecken soll, eignet sich die lockere Konsistenz von mehligen Kartoffeln sehr gut für unser Kartoffelcreme-Rezept. 

Mehlige Kartoffeln eignen sich ebenfalls besser für eine cremige Kartoffelsuppe, Püree und selbstgemachte Gnocchi. Festkochende Kartoffeln sind, wie der Name schon sagt, leicht hart, sodass sie nach dem Kochen sehr fest sind. Sie sind die richtige Wahl für Salate oder Kartoffelchips oder Bratkartoffeln. Vorwiegend festkochende Kartoffeln können gut in Aufläufen oder Eintöpfen verwendet werden. 

Kartoffelcreme-Rezept – zerdrücken, pürieren oder stampfen?

Die Konsistenz von der Kartoffelcreme wird nicht nur von der Auswahl der Kartoffelsorten, sondern auch von der Zubereitungsmethode beeinflusst. Für unsere Kartoffelcreme sollten Sie die gekochten Knollen mit einer Gabel zerdrücken. Sie können aber auch einen Kartoffelstampfer oder eine Presse verwenden. Das Püree wird in einer Presse extrem cremig und fein.

Wenn Sie eine höhere cremige Konsistenz wünschen, können Sie gerne mehr Flüssigkeit in Form von Gemüsebrühe oder Olivenöl hinzufügen. Dadurch wird die Mischung cremiger. Wenn Sie möchten, dass Ihre Kartoffelcreme einen kleinen Biss bekommt, verwenden Sie am besten einen Stampfer. Pürieren Sie die Kartoffeln nicht mit einem Handmixer. Die Stärkezellen der Kartoffel werden aufgebrochen, sodass das adhäsive Protein entweicht und das Fruchtfleisch klebrig und zäh wird.

Wenn Sie noch Fragen zu dem Rezept oder den Kartoffelarten haben, können Sie uns jederzeit gerne kontaktieren. Viel Spaß beim Nachkochen!

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